Pastorale Rahmenkonzeption

 

„Gott und den Menschen nahe“

 Wir sind eine offene, einladende und lebendige Kirche in Offenburg. Wir gestalten unser Zusammenleben in Gemeinschaft so,
  •  dass der Glaube an Gott als sinnstiftend und erfüllend, herausfordernd und befreiend erlebt wird;
  •  dass die Menschen in ihrer jeweiligen Lebenswirklichkeit angenommen sind.
Grundlagen unseres Handelns sind:
  • die Reich-Gottes-Botschaft Jesu
  • die Schriften des Alten und Neuen Bundes (die Bibel)
  • die Dokumente der Orts- und Weltkirche
  • die Pastoralen Leitlinien der Erzdiözese Freiburg
Wir sind Gott und den Menschen nahe:
  • als glaubwürdige Personen und Gemeinschaften
  • in Pfarreien und an besonderen Orten
  • bei bestimmten Anlässen und Lebenssituationen
  • in der Sonderseelsorge
  • durch Medien

Ziele und Schwerpunkte

1. Glaubensvermittlung und Glaubensvertiefung
In der SE Offenburg gibt es bewährte und neue Formen von Angeboten zur Glaubensvermittlung und -vertiefung und eine Vielfalt von gelebter Spiritualität.
2. Sakramentenkatechese
Wir nehmen Menschen ernst, die nach einem der drei Sakramente der Initiation fragen, und bereiten sie eigens auf das jeweilige Sakrament vor.
Die Taufkatechese für Kinder und die Firmkatechese finden auf der Ebene der SE nach einem vereinbarten Konzept statt. Die Erstkommunionkatechese ist in den Pfarreien bzw. Schulen verortet. Für sie werden auf Ebene der SE verbindliche Standards beschlossen.
Für alle Katechesen können die Pfarreien eigenverantwortete Angebote ergänzen.
3. Gottesdienste
Die Feier der Hl. Messe ist die Mitte des gottesdienstlichen Geschehens in den Pfarreien. Die Zahl der Hl. Messen richtet sich nach der Anzahl der zur Verfügung stehenden Priester.
Weitere Formen der Gottesdienste und die Feiern der Sakramente und Sakramentalien werden in ihrer liturgischen Vielfalt erhalten, weiterentwickelt und gefördert.
4. Diakonische Pastoral
Gemeindeeigene Angebote in der diakonischen Pastoral werden erhalten, gefördert und vernetzt.
Es gibt darüber hinaus SE-weite Angebote für Menschen in materieller und seelischer Not.
Die Angebote und Möglichkeiten des Caritasverbandes und der kirchlichen Beratungsstellen werden genutzt.
5. Jugendpastoral
Die SE schafft und erhält Räume, damit Jugendliche sich eigenverantwortlich religiös, menschlich und sozial entwickeln können. Dabei werden sie geistlich und fachlich begleitet.
6. Kinder-und Familienpastoral
Wir begleiten und fördern Kinder und Familien ergänzend und vernetzt mit kirchlichen und sozialen Einrichtungen.
Durch gottesdienstliche und religiöse Angebote laden wir Kinder und Familien zu einem Leben aus dem Glauben im Miteinander der Gemeinde ein.
7. Citypastoral
Wir sprechen Menschen an, die in der Stadt unterwegs sind, und laden sie ein.
8. Ökumene
Wir geben in ökumenischer Gemeinsamkeit Zeugnis von unserem Glauben an den dreifaltigen Gott.
9. Interreligiöser Dialog
Wir pflegen ein respektvolles Zusammenleben aus der jeweiligen Religion heraus und einen wertschätzenden interreligiösen Dialog.
10. Kultur des Umgangs
In unserer Seelsorge pflegen wir einen achtsamen und wertschätzenden Umgang miteinander nach dem Beispiel Jesu.
11. Kommunikation
Innerhalb der SE, ihren Gremien und Gruppierungen pflegen wir ein enges und konstruktives Miteinander und sorgen für einen guten Informationsfluss.
Die SE präsentiert sich in der Öffentlichkeit und verwendet dazu die vielfältigen Formen der Kommunikation und Medien. Sie pflegt den Kontakt zu Partnern des öffentlichen Lebens.
12. Profile innerhalb der SE
Das pastorale Leben in den Pfarreien ist unterschiedlich geprägt und hat verschiedene Profile. Dies kommt der ganzen SE zugute. Menschen können an verschiedenen Orten eingeladen sein. Nicht überall findet alles statt.
13. Pfarrbüros
Es gibt ein zentrales Pfarrbüro im Stadtzentrum mit ausgedehnten Öffnungszeiten. Daneben sind verbindliche Ansprechpartner zu festen Zeiten vor Ort, die mit mobilen modernen Kommunikationsmitteln ausgestattet sind.