

Der linke Seitenchor, das Josefs-Chörlein, beherbergt ein Renaissance-Kruzifix aus dem Jahre 1521. Der Ölberg, ein Nischenbau in Form einer gotischen Kapelle, entstand 1524. Von rechts nach links sieht man die Jünger Petrus, Johannes und Jakobus, dahinter den betenden Heiland. Vor dem Hintergrund einer zeitgenössisch dargestellten Stadt nahen die Häscher.

Der Ölberg gilt als Offenburgs wertvollstes Kunstdenkmal. Das Kruzifix auf dem Kirchplatz neben dem Ölberg erinnert daran, dass dort der alte Friedhof war. Das Kruzifix wurde 1521 wahrscheinlich von Andreas von Urach geschaffen. Die heutige Skulptur ist eine Kopie von Peter Valentin dem Älteren.

